Urlaub mit Hund in Bad Hindelang

Braunvieh Kaelber

Ganz spontan hatten wir uns entschlossen eine Woche im Allgäu in Bad Hindelang zu verbringen. Auch das Wetter war uns  gnädig und hat uns mit einigen Herbstsonnenstrahlen erfreut. Somit stand uns die Schönheit des Allgäus in vollen Zügen zu genießen nichts im Weg.

Das Hotel

Verbracht haben wir die vier Nächte im Hotel Hirschbachwinkel mit Halbpension. Nach dem ersten Abend waren wir froh das Hotel mit Halbpension gebucht zu haben, denn das Essen war wirklich ein absoluter Genuss 🙂 Zum Frühstück gab es von Müsli, gekochten Eiern über Wurst, Käse, Marmelade bis Honig und eine Auswahl an Brötchen und Laugengebäck alles was das Herz begehrte. Abends wurde man mit einem drei Gänge Menü, wahlweise mit oder ohne Fleisch, verwöhnt. Das Essen war wirklich sehr lecker. Das letzte verfügbare Zimmer, dass wir so kurzfristig ergattern konnten, war ein Zimmer der Kategorie Budget. Es war ein 16qm "kleines" aber ausreichendes Zimmer für uns drei. Die Zimmer waren einfach eingerichtet hatten aber alles was man zum Leben/ Schlafen benötigte. Doppelbett, kleiner Schreibtisch sowie ein kleiner Kleiderschrank, Sessel und ein kleines Duschbad fanden unter der Dachschräge Platz. Für uns war das Zimmer völlig ausreichend, all zu hohe Erwartungen an die Budget Variante hatten wir auch nicht erwartet. Das Personal war super nett und aufmerksam. Einzige Kritikpunkte die wir hatten waren die unser Meinung nach unbequemen Federkissen und Decken, sowie das etwas langsame WLAN. Ansonsten in Anbetracht des Preises alles wunderbar und uneingeschränkt weiterzuempfehlen.

 

Die Touristenkarten

Auch super fanden wir, auch wenn wir es leider kaum genutzt hatten, die Touristenkarten. Mit diesen Karten konnte man in vielen Orten kostenlos Parken, die Lifte kostenlos nutzen, kostenlos Bus fahren und man bekam bei einigen Attraktionen/ Sehenswürdigkeiten Ermäßigungen auf die Eintrittspreise.

Die Wanderungen

Wir wollten und haben die Tage mit schönen Wanderungen und gutem Essen und Trinken  verbracht. Auch Vino hat sein Barf super geschmeckt und wir haben das Gefühl, dass er vor Energie strotzt seitdem wir Ihn barfen.

Bergasthaus zum oberen Horn

Unsere erste Wanderung ging hinauf zum Bergasthaus "Zum Oberen Horn". Da hier auch eine Seilbahn hoch fährt, hätten wir zur Not auch diese für den Weg hinunter nutzen können. Von unserem Hotel aus sind wir vorbei an dem Bergbach Ostrach. Durch den Wald schlängelte sich einen schöner Wanderweg bergauf.  Nach ein paar Kilometern hatte man an einer Stelle einen wunderschönen Ausblick ins Ostrachtal. Vorbei am Cafe Horn an dem man die Möglichkeit zur Einkehr hatte ging es weiter über Wiesen und Waldwege hinauf zum Gasthaus zum oberen Horn. Hier angekommen haben wir uns eine Pause bei zwei frisch gezapften "Russen" und Vino bei frischen Bergquellwasser gegönnt. Frisch gestärkt ging es wieder steil einen geschotterten Waldweg bergab vorbei an der Talstation der Bergbahn durch Bad Hindelang zurück in unser Hotel. Der Rückweg war nicht sonderlich beeindruckend. Würden wir den Weg nochmal laufen würden wir bergab eine andere Route wählen. Alles in allem trotzdem eine schöne Tour.

Wandertrilogie Bad Hindelang

Am Nachmittag zurück in Bad Hindelang sind wir dann noch die Bad Hindelanger Triologie Runde gelaufen ein knapp vier Kilometer langer Rundweg. Der ab der an der Touristeninformation startet. Der Weg führt durch Bad Hindelang hinauf über Kuhwiesen auf dem das schöne Allgäuer Braunvieh grast. Zur Einkehrmöglichkeit das Cafe Polite. Hier gibt es sehr leckere Speisen und Kuchen, wovon wir uns selbstverständlich selbst überzeugt haben. Oberhalb von Bad Hindelang verläuft der Weg weiter durch Wiesen mit kleinen Waldpassagen wobei wir immer wieder die herrliche Fernsicht zur goldenen Stunde genossen haben. Kurz vor Schluss weigerte sich Vino über eine mit Gitterrosten ausgelegte Brücke zu gehen und wir mussten Ihn hier hinüber tragen. Die Trilogie Runde ist eine sehr schöne kurze Wanderung die wir sehr empfehlen können.

Die Breitachklamm


Am nächsten Tag haben wir uns nach dem Frühstück auf den Weg Richtung Oberstdorf zur Breitachklamm gemacht. Direkt am Eingang zur Klamm ist ein gebührenpflichtiger Parkplatz (3€ Parkgebühr). Für Sparfüchse ein paar Meter vor dem gebührenpflichtigen Parkplatz geht es rechts auf einen kleineren kostenlosen Parkplatz, sind dann eben ca. 200m mehr zu laufen. Die Klamm selbst kostete mit Touristenkarte 3,50€ Eintritt. Der Weg durch die Klamm ist atemberaubend und für Hunde bis auf eine Gittertreppe auf dem Weg eigentlich gut zu begehen. Vino war durch die reisenden Fluten schon etwas eingeschüchtert hat die Tour aber mit Bravour gemeistert. Wie die reißenden Fluten durch die Felsen brechen und diese auswaschen ist schon wirklich ein sehenswertes Erlebnis. Auch der Weg zurück vorbei an einem Berggasthof zum Parkplatz durch Nadelwälder mit stellenweisen Fernblicken in die Allgäuer Alpen war sehr schön.

Der Hirschberg

Und schon war er da, der letzte ganze Tag im Allgäu unseres Kurzurlaubes. Schon vom ersten Tag an hatte der Hirschberg irgendwie eine besondere Anziehungskraft auf mich (Christian). Nach einigen Überlegungen beim Frühstück was der Tag uns so bringt, hatte ich Jasmin überredet diesen zu erklimmen. Ich war mir sicher, wenn ich hier nicht oben war, würde ich es später bereuen. Also machten wir uns auf den Weg hinauf zum Gipfelkreuz des 1456m hohen Hirschbergs. Ein sehr schöner teilweise stark bewurzelter Waldwanderweg windete sich bergauf zum Gipfel. Immer wieder konnte man seine Blicke in die Ferne schweifen lassen und die faszinierende Bergwelt auf sich wirken lassen. Nach knapp 1 Stunde und 40 Minuten, hatten dann auch die langsamsten Gämsen wie wir den Berg bestiegen. Auf einer Bank vor Gipfelkreuz hatten wir es uns dann erst mal bequem gemacht und unseren Durst gelöscht. Auch Vino bekam seine Belohnung, eins seiner heißgeliebten Hasenohren. Nach der Rast ging es wieder zurück über den Rücken des Hirschbergs über ziemlich steile Kuhwiesen vorbei an kleineren Wasserfällen hinab zum Auto. Ich wusste, wenn wir diese Tour nicht gemacht hätten, hätten wir was verpasst und so war es auch. Landschaftlich aber auch die tollen Ausblicke der Tour waren einfach faszinierend.

 

Vino Gipfel Hirschberg

Unser Resümee

Viel zu schnell waren die vier Nächte und drei ganzen Tage im Allgäu auch schon vorbei. Es war kulinarisch sowie landschaftlich ein sehr schöner Kurzurlaub. Die bayrische offene Art der Menschen, das gute Essen, das gute Bier und die schönen Wanderungen haben uns geholfen den stressigen Alltag für ein paar Tage den Rücken zu kehren. Auch Vino hat Spaß daran gefunden Gipfel zu erklimmen.

Logo Untershrift Vino und seine Crew Tierpfote

 

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