Die erste Hundebegegnung

Hunde Pärchen Wiese Liebe

Nun war er also bei uns. Die erste Nacht hatte er ziemlich unruhig verbracht, was ja aber auch verständlich ist. Einfach so aus seinem gewohnten Zuhause entrissen in einer komplett neuen Umgebung und dann noch bei so zwei “komischen” Menschen. Aber es war etwas Neues, für alle von uns und auch wir haben in der ersten Nacht ziemlich unruhig geschlafen. Was wir übrigens auch in unseren Kaufvertrag aufgenommen hatten war, dass wir Ihn erst mal zur Probe bekommen. Uns war sehr wichtig, dass er sich mit der auf dem Hof lebenden Hündin Amy (auch ein Teil der Crew), die unseren Vermietern gehört, versteht. Sie müssen ja nicht unbedingt die besten Freunde werden, dachten wir uns, aber zumindest verstehen sollen sie sich. Denn der Grund warum Vino von seinem Vorbesitzer abgegeben wurde war ja schließlich, dass sich Vino mit dem anderen im Haus lebenden Rüden ganz und gar nicht mehr verstand und diese den ganzen Tag über getrennt werden mussten um schlimmeres zu verhindern. Und so etwas ist für beide Parteien nicht schön. Erstens der Stress für das Tier und auch der Stress für einen selbst und am Schluss die Trauer wenn man sich gerade an ein Tier gewöhnt hat und es dann wieder abgeben muss. Das will keiner haben und aus diesem Grund war es uns wie schon geschrieben sehr wichtig, dass die beiden miteinander auskommen. So stand uns die erste Begegnung  bevor und wir waren ziemlich angespannt.

Wie verhält er sich?

Wie wird sie sich verhalten?

Wird es in einer Tragödie enden?

Gerade erst geholt und müssen Ihn wieder direkt abgeben?

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Das waren einige der Fragen die uns vor der Begegnung durch den Kopf geschwirrt sind. Wir wussten, dass Amy eine ganz schöne Zicke sein kann. Wie würde er darauf reagieren? Wie würden wir als unerfahrene Herrchen auf das Verhalten reagieren? Würden wir vielleicht sogar durch ein Fehlverhalten unserseits einen Streit initiieren? Fragen über Fragen…Ihr könnt gar nicht glauben wie angespannt wir waren und haben nur gehofft, dass sich die Anspannung nicht auf die Hunde überträgt und alles ohne Komplikationen über die Bühne geht…. Viele Berichte über eine richtige Hundezusammenführung gelesen und wie meistens im Netz auch tausende Meinungen dazu eingeholt. Da mussten wir alle durch und wir haben es dann halt einfach gewagt und zwar auf die eher simple Methode. Wir haben die beiden an der langen, lockeren Leine aufeinander zugehen lassen. Was wir überhaupt nicht erwarteten, dass Vino ein richtiger Chameur bei der Begegnung war. Unterwürfig lief er auf Sie zu und bot Ihr immer wieder sein Hinterteil zum beschnüffeln an. Ganz so überzeugt war Amy über den Neuankömmling in Ihrem Revier jedoch nicht und zickte Vino hin und wieder an. Zum Glück war unser Vermieter dabei der etwas mehr Erfahrung im Umgang mit Hunden hat und konnte  in den richtigen Situationen einschreiten und Amy immer wieder beruhigen. Und was soll man sagen, wie ein kleiner Casanova konnte er Sie schließlich um die Pfote wickeln und heute sind die beiden ein richtiges Traumpaar. Selbst Amy die normalerweise nicht gerne auf Bulldoggen Art spielt hat sich inzwischen seinem rüpelhaften Spielverhalten angepasst und wenn sich die beiden sehen begrüßen sie sich mit voller Freude und schlecken zärtlich einander ab. So war die erste Begegnung der beiden, auf eine hoffentlich lange Hundefreundschaft.

Logo Untershrift Vino und seine Crew Tierpfote

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