Arlo Überwachungssystem

Arlo NAchsticht Kamera

Ursprünglich haben wir uns das Arlo Überwachungssystem zugelegt, um bei unser Abwesenheit oder in der Nacht informiert zu werden falls jemand unser Grundstück oder Haus betritt. Zwischenzeitlich nutzen wir es auch intensiv um Vino damit zu beobachten, wenn wir gerade nicht Zuhause sind.

Das Kamerasystem welches wir besitzen ist noch das alte Modell. Zwischenzeitlich gibt es auch die PRO Versionen der Kameras. Die alten Router können jedoch auch mit den neuen PRO Kameras erweitert werden. Aber auch der im Pro Bundle enthaltene Router von Arlo ist mit den alten Kameras abwärts kompatibel. Da die PRO Kameras jedoch recht teuer sind und wir die Neuerungen zwar cool jedoch nicht für zwingend erforderlich ansehen, haben wir uns auch noch keine dieser Kameras zugelegt. Aus diesem Grund gehe ich in dem Bericht auch nur auf dieses Modell welches wir besitzen ein.

Zum Einstieg hatten wir uns das Bundle mit Router und zwei kabellosen HD-Überwachungskameras zugelegt. Die Installation der Kameras war denkbar einfach geschehen. Heißt Router mit LAN Kabel und Strom versorgt, Kameras ausgepackt mit Batterien bestückt. Anschließend APP installiert und bei Arlo angemeldet. Dann die beiden Kameras über den Router mit diesem synchronisiert was über ein grünes Blinken der Kamera signalisiert wurde. Anschließend waren die Kameras schon Einsatzbereit.

Mit der kostenlosen App kann man bis zu 5 Kameras verbinden. Der kostenlose Cloud Speicher ist 1 GB groß und Videos werden dort automatisch 7 Tage lang gespeichert. Will man mehr Kameras mit dem System Verbinden oder wünscht eine längere Speicherung der Daten oder einen größeren Cloud Speicher, kann man das kostenlose Paket durch ein kostenpflichtiges erweitern. Die Erweiterungsangebote sind derzeit 89€/Jahr für bis zu 15 Kameras, 30 Tage Cloud Speicher mit 10 GB Speicherplatz im Premier Paket. Das Elite Paket für 139€/Jahr erlaubt bis zu 15 Kameras, 60 Tage Cloud Speicher mit bis zu 100 GB Speicherplatz.

Die App selbst ist recht einfach aufgebaut. Im Hauptmenü gibt es drei Punkte, Modus, Geräte und eine Bibliothek.

Unter Modus lässt sich entweder einer der drei vorinstallierten Modis auswählen, Aktiviert, Deaktiviert, oder Zeitplan auswählen. Entscheidet man sich für “Aktiviert” stellt man alle mit dem System verbundenen Kameras scharf. Sollte der Bewegungsmelder der Kamera anschlagen schaltet sich leicht zeit verzögert (ca. 2 Sek) die Kamera ein und man erhält automatisch einen Arlo Alarm auf sein Handy. Die Kamera an der die Bewegung erkannt wurde zeichnet dann ein 10 sekundiges Video auf. Die Auswahl “deaktiviert” schaltet wieder die Bewegungsmelder der Kameras ab und bei Bewegungen wird kein Alarm auf das Handy gesendet. Unter “Zeitplan” kann man Wochentage sowie Uhrzeiten auswählen an denen sich die Kameras automatisch scharf stellen sollen. Und was unter dem Menüpunkt Modus toll ist, außer den drei vorgegebenen Modis lassen sich eigene Modis mit eigenen Regeln erstellen. Beispielsweise lässt sich hier der Modi Kamera Flur aktiviert und Kamera Garten deaktiviert einstellen. Oder auch wenn auf Kamera Garten Bewegung erkannt wird mit Kamera Flur Video aufnehmen. Oder jede Menge andere Kombinationen und Benachrichtigungseinstellungen lassen sich hier kreieren.

Unter Geräte werden einem alle mit dem System verbundenen Geräte  angezeigt. Von hier aus kann man auch unabhängig des Modus auf die einzelnen Kameras zugreifen. Diese Funktion nutzen wir immer um Vino zu beobachten wenn wir mal nicht Zuhause sind. Die App erlaubt einem bei einer bestehenden Internet Verbindung von überall auf der Welt den Zugriff auf das System. Auch die Push Nachrichten bei Bewegungserkennungen erhält man dann sofort egal wo man sich befindet.

Unter Bibliothek werden dann die aufgenommenen Videos entsprechend der oben genannten Dauern und entsprechend des Cloud Speichers abgelegt. Die Videos lassen sich zur weiteren Verwendung innerhalb dieser Zeit jedoch ohne Probleme herunter laden.

Die entstandenen Videos werden in HD Qualität aufgezeichnet und bei schlechten Lichtverhältnissen schaltet die Kamera in den Nachtsichtmodus. Bei guten Lichtverhältnissen sind die Videos natürlich wesentlich besser als wenn die Kamera im Nachtsichtmodus filmt. Trotzdem lassen sich auch im Nachtsichtmodus beispielsweise Gesichter erkennen.

Die Kameras in der Gartenhütte oder einem Baum ohne vorhandener Steckdose in der Nähe anbringen? Zum Glück kein Problem mit den kabellosen, wasserdichten Kameras von Arlo. Die Batterien von den System haben bei uns so im Schnitt 4-6Monate gehalten. Ja nachdem wie intensiv wir die Kameras genutzt haben. Auch die Entfernung von Kamera zum Router war meiner Meinung nach sehr gut. Ca. 20m und dicker Neubauwände waren für die Kamera kein Problem um Signale vom Router zu empfangen.

Und will man mal Freunden oder Bekannten den Zugriff auf eine oder mehrere Kameras gewähren kann man diesen die entsprechenden Rechte per Einladung einräumen und auch wieder problemlos entziehen. So lassen sich beispielsweise auch von Bekannten die unter Beobachtung stehende Wurfkiste begutachten.

Fazit:

Wir sind froh das wir die Kameras haben. Zum einen kann man sie durch das kabellose Design überall anbringen. Die Bildqualität ist gut. Sie sind wasserdicht. Die App ist kinderleicht zu bedienen. Wenn man unterwegs ist kann man seinen Hund beobachten und wenn alle zusammen Weg sind bekommt man bei aktivierter Kamera sofort eine Push Nachricht wenn sich irgendwas Zuhause bewegt. Auch wenn es nur der Igel oder Nachbars Katze ist die durch den Garten laufen. Was mir nicht so gefällt ist, dass man mit dem kostenlosen System nur 5 Kameras verbinden kann. Ich denke der Cloudspeicher und die Speichergröße der kostenlosen Version wären auch für 10 Kameras ausreichend..

Logo Untershrift Vino und seine Crew Tierpfote

Unser Testurteil: WAU

Bewertung tierisch Pfoten

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